2 Monate offline, was zum Teufel da los war und ein Blick in mein Gehirn

Also erstmal ja, ich lebe noch. Zwar waren der Blog, die Facebook Seite, Mails, WhatsApp und mein Instagram quasi tot, aber ich bin noch da.

Ich muss zugeben, dass es mich einigermaßen gefreut hat, als sich mehrere Leute “beschwert” haben, dass nichts mehr kommt. Das heißt, dass das hier wirklich Menschen interessiert und das fühlt sich ganz gut an.

Was war also los?

Die letzten Wochen bin ich mit einem Kumpel von New York über Las Vegas, diverse Nationalparks, San Francisco  bis runter nach Los Angeles gereist und verbringe nun 5 Wochen auf Hawaii. Kaum zu glauben, aber im Land von Google und Facebook ist der Handyempfang manchmal einfach mehrere Tage nicht vorhanden. Und ganz ehrlich, nach durchschnittlich 32000 Schritten pro Tag wandern und diversen Fahrtstunden hatte ich dann abends einfach keine Lust mehr, mich noch hinzusetzen, um etwas zu schreiben. Auch wenn ich eine Art Verantwortung habe neue Sachen zu veröffentlichen, keine Zwänge zu haben ist ja irgendwie auch der Sinn des Hamsterrad-Ausstiegs 😉 Wenn du Eindrücke in die Reise willst, schau auf meinem Instagram Profil vorbei.

Bis ich also mal dazu kam den Monatsartikel für August zu schreiben, war schon Mitte September und dann konnte ich es auch einfach lassen und nun zwei zusammenfassen.

Genauso hatte ich im August noch drei Videos für meinen YouTube Kanal gedreht…keines davon ist bisher online.

Um was geht es also dieses mal?

  • Was macht mein Kindle Business?
  • Was machen die Coachings?
  • Was macht die Agentur von der ich letztes mal berichtet habe
  • Learnings: Geldknappheit und Hirnphasen

Kindle Business

Wie aus dem Juli bekannt ist, hatte ich alle meine Bücher aus Amazon herausgenommen, um sie zu überarbeiten und den neuen Richtlinien entsprechend neu zu veröffentlichen. Außerdem wollte ich ja mehr Bücher in meinen Bereichen veröffentlichen, statt in verschiedensten Sparten.

Nun ja….da ich ja wie erwähnt nicht wirklich arbeitsfähig war, ist der Stand hier immer noch relativ der gleiche wie vor 2,5 Monaten. Ich habe mittlerweile etwa 4 der alten Bücher online, die bringen kontinuierlich 300€ pro Monat ein. Ohne Werbung, Marketing etc. Führ absolut nichts tun, immer noch voll ok.

Die anderen sind relativ fertig überarbeitet, jedoch mangelt es mir an Assistenten, um die alle effizient veröffentlichen zu können. Das alles selbst zu machen bin ich schlicht und einfach zu faul aktuell. Mein Gehirn läuft auf Relax-Modus.

 

Learning hier: Nach wie vor funktioniert das Kindle Business wunderbar vollkommen automatisch. Wer also sagt, dass das nicht mehr funktioniert, macht es eben nicht richtig.

Wenn du, warum auch immer, noch nicht damit in Kontakt warst, hole dir meinen Gratis Kurs, wie du mit nur 5€ Startkapital dein Kindle Business starten kannst.

Wie laufen die Coachings?

Die ersten 3 6 wöchigen Coachings sind mittlerweile vorbei und Feedback ist eingetroffen.

2 der Teilnehmer haben in den ersten 4 Wochen jeweils über 120€ mit ihrem ersten Buch verdient. Und zwar ohne einen Cent dafür auszugeben, da sie ihre Ghostwriter kostenlos beschäftigen.

Die andere Teilnehmerin hatte bereits ein Kindle Business, da ging es mehr darum, an den richtigen Stellschrauben zu drehen und neue Wege zu zeigen.

3 weitere Coachings laufen noch, da sich im Feedback herausgestellt hat,  dass es besser ist die 6 Wochen in 2 mal 3 Wochen aufzuteilen, um das Gelernte erst einmal anzuwenden, bevor es mit dem “Fortgeschrittenen Zeug” weitergeht.

Aber auch bei diesen sind die ersten Bücher in der Veröffentlichung und spielen bereits Euros ein.

Ich versuche natürlich noch, Videos von den Teilnehmern zu bekommen, in denen sie selbst berichten.

 

Was macht die Agentur?

Ich hatte ja ebenfalls in den letzten Artikeln darüber berichtet, dass ich nebenbei anfange eine Automatisierungs- und Marketing Agentur aufzubauen. Eigentlich soll die erst so richtig starten, wenn ich wieder in Deutschland bin. Aber ich habe mir doch fast schon versehentlich den ersten Auftrag in Sydney eingeholt.

Alle Vorschläge und Leistungen waren für das Unternehmen hoch interessant, finanziell gab es aber eine Probleme seitens des Unternehmens, sodass der Auftrag nicht zustande kam.
Aber die Erfahrungen mit Angeboten, Auftragsbeschreibung, Lastenheft etc war sehr wertvoll und wird mir in Deutschland nutzen.

 

 

Learning: Was, wenn das Geld mal knapp wird

Mal eben alle Bücher aus dem Shop zu nehmen und auch sonst alle Einnahmequellen abzuschalten bringt natürlich ein Problem mit sich: Es kommt kein Geld mehr rein.

Hier zeigt sich einer der Vorteile des Amazon Kindle Business, den ich anfangs als Nachteil empfunden hatte:
Dadurch, dass Amazon immer erst 2 Monate später auszahlt und ich auch mein Digistore Account auf monatliche Zahlungen eingestellt habe, konnte ich voraussagen, wie viel Geld ich jeden Monat zur Verfügung haben werde, während ich nichts mache.

Ich habe also mehrere male nachts darüber nachgedacht, was ich denn mache, wenn die Einnahmen nicht ausreichen. Und das verursacht natürlich Stress und führt zu einem permanenten flauen Gefühl im Magen.

Bei einem Telefonat mit meiner Mutter meinte sie dann ganz trocken: Haja, dann gehst du eben mal an deine Ersparnisse ran.

Was für mich irgendwie komisch klang. Aber dafür sind sie ja irgendwie da. Wir deutschen sparen immer Geld, um es später mal zu haben, wollen dann aber irgendwie nicht ran, wenn es nötig ist. Weil….dann ist es ja weg.

Vielleicht verallgemeinere ich hier auch zu sehr und es geht nicht all zu vielen Personen so, aber zumindest habe ich schon mit vielen geredet, dir mir das bestätigt haben.

Zu dem Anlass hatte ich auch im August in Video gedreht, dass ich hoffentlich bald mal veröffentlichen kann. Mein Laptop hat derzeit Probleme beim Rendern.

Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden etwas Geld von den Ersparnissen der letzten Monate zu nehmen, dennoch traue ich mich fast nicht auf mein Bankkonto zu schauen. Tatsächlich sollte dort mehr als genug liegen, aber irgendwie vermeide ich es tunlichst, auch nur Ansatzweise mit ernsten Themen im Finanzbereich in Berührung zu kommen.

Was mich dazu bringt, etwas mehr in mein Gehirn einzutauchen.

 

Learning: Meine Hirnphasen

Eine Sache, die ich während meiner Reise seit Januar festgestellt habe, ist, dass mein Hirn in zwei verschiedenen Phasen läuft. Komme ich erst einmal in den Arbeitsmodus arbeite ich problemlos 14 Stunden am Tag 7 Tage die Woche, bis ich alles fertig habe, was ich machen wollte. Da besteht auch keinerlei Möglichkeit, mich groß abzulenken. Ich WILL das einfach machen und ziehe es bis zum Ende durch, komme was da wolle.

Wenn ich allerdings mal mehrere Tage die Arbeit komplett niederlege und in den Faul-Modus schalte, ist es extrem schwer dort wieder heraus zu kommen. Vor allem auf der USA Reise habe ich das gemerkt. Kein Instagram, kein Whatsapp (Ich habe noch ungelesene Geburtstagswünsche von Anfang September), kein Blog, keine Bücher…ich will dann einfach absolut gar nichts machen, was Hirnleistung beansprucht. Und

Um dann wieder in den Arbeitsmodus umzuschalten, muss ich mich gewaltig zwingen und etwas Druck haben (z.B. der Monatsreport). Und das nervt mich. Denn eigentlich macht mir das Schreiben und Posten ja Spaß. Ich habe schon etwa 40 extrem geile Bilder für Instagram inklusive passendem Content. Aber einfach keine Lust sie zu veröffentlichen.

Ich muss also einen Weg finden, einfacher zwischen diesen beiden Modi zu wechseln, um langfristig entspannt arbeiten und reisen zu können. Andernfalls teilt sich das immer in extreme Arbeits- und Reiseblöcke auf, was langfristig keinen dauerhaften Erfolg bringen wird. Klingt hart, ist aber so.

So, das mal als kleiner Einblick in meine Gedankenwelt, die ich aktuell versuche selbst zu erforschen.

 

Frage an dich: Soll ich in Zukunft im Blog mehr über Gedanken, Probleme und Psychologie berichten? In meinem Instagram Profil ist das ja schon Gang und gebe.

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Nun, ich habe das auch etwas geändert.

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    2 replies to "2 Monate offline – August und September 2018 – Finanzielle Freiheit Tagebuch #011"

    • Alexander Raue

      Gute Zusammenfassung. Eventuell löst du dein Problem mit einer einfachen Struktur. Ähnlich wie beim Sport. Du nimmst dir einfach 2 Nachmittage der Woche, welche du fix für Business reservierst. Dann pendelt sich das Hirn darauf ein und du bist in dieser Zeit motiviert und produktiv. Die anderen Tage kannst du faulenzen oder optional noch mehr Business machen.

      • hamsterrad-aussteiger.de

        Hi Alexander,

        danke für den Tipp. Leider klappt das nicht so ganz, da ich durch das viele Reisen immer an unterschiedlichen Tagen mal im Auto, Zug, Flugzeug oder sonstwo sitze, wo dann nicht viel mit arbeiten ist. (Ich nehme es mir immer fürs Flugzeug vor, klappt aber nie :D)

        Werde es aber mal mit Hundetraining Konditionierung probieren. Vielleicht hilft das.

        Gruß Dennis

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